Der Aufenthalt dort war für mich und meinen Mann Gold wert.

Marlies Nägeli

Marlis und Rolf Nägeli wohnen in Gossau. Rolf Nägeli (84) leidet seit 5 Jahren an Alzheimer. Seine Frau Marlis (72) ist durch seine Pflege stark belastet. Einzig einen halben Tag pro Woche hilft ihr die Pro Senectute und gibt ihr so Gelegenheit für Freizeitbeschäftigung nach eigenem Gutdünken. Im November 2014 haben sie eine Auszeit genommen. Sie waren während drei Wochen im Vivo bene Village zur Erholung. Die weite Reise hat sich mehr als gelohnt.

Vivo bene: Wie haben Sie das Vivo bene Village erlebt?

Marlis Nägeli: Der Aufenthalt dort war für mich und meinen Mann Gold wert. Mein Mann wurde bestens betreut. Ich habe gemerkt, welch grosser Druck von mir fällt. Ich konnte auftanken, mich erholen. Ich bin aus der dauernden Belastung zuhause rausgekommen.

Was haben Sie in den drei Wochen in Thailand unternommen? Welche Ausflüge haben Sie gemacht?

Wir durften sehr viele wunderschöne und beeindruckende Erlebnisse mit nach Hause nehmen. Der erste Höhepunkt bildete das Lichterfest, welches wir im nächsten Dorf inmitten der Einheimischen Bevölkerung feiern durften. Im Hotelgarten wiederholte sich dann die Feier. Wir bekamen Blumenschiffe, welche wir im Pool schwimmen liessen, selbst Heissluftballone fehlten nicht.

Unvergesslich ist auch die buddhistische Einweihungszeremonie des Vivo-bene Village am 7.11.14.

Besichtigt haben wir unter anderem die exotische Stadt Chiang Mai, einen Tempel, ein Elefantencamp, den Zoo von Chiang Mai, einen Markt, ein Papiermacher-Dorf und heisse Quellen.

Waren Sie bei diesen Ausflügen alleine Unterwegs oder hat sich Vivo bene da auch um Sie gekümmert?

Wir waren immer begleitet von liebevoll betreuenden Pflegerinnen und dem sehr angenehmem Fahrer des hoteleigenen klimatisierten Busses – teils mit schönen Picknicks in freier Natur. Mein Mann sowie auch ich liebten die Fahrten über Land, die herrliche Natur mit den reifen Reisfeldern und das pulsierende Leben im Allgemeinen.

Zuhause belastet Sie die Pflege Ihres Mannes stark. Hatten Sie in Thailand auch Zeit für sich selber?

Ja, das tat unheimlich gut. Ich persönlich nutzte die Gelegenheit um auf den Sunday-Streetmarket zu gehen, zum Shopping in den Nightmarket und einen ganzen Tag machte ich ganz für mich allein ein Fotoshooting in der alten City von Chiang – Mai. Nicht zu vergessen die Wellness mit den herrlichen Thai-Massagen, welche ich im Vivo bene Village erhielt. Für mich war es Entspannung total, denn ich wusste meinen Mann im Vivo bene liebevoll unterhalten und betreut.

Wie war der Aufenthalt für Ihren Mann?

Die Betreuung für ihn war genial! Das Personal strahlt eine enorme Ruhe aus, nimmt sich Zeit für die Gäste und kümmert sich sehr herzlich um alles. Rolf war immer umsorgt und fühlte sich sehr geborgen. Als wir wieder zuhause waren, hat ihm das dann in den ersten Wochen richtig gefehlt…

Hatten Sie nicht Angst vor der weiten Reise?

Ich bin es gewohnt zu reisen. Es hat auch alles geklappt. Aber ich kann mir vorstellen, dass das für andere ältere Menschen eine Hürde sein kann. Ich kann Ihnen jedoch versichern: Der weite Weg lohnt sich! Zudem bietet Vivo bene ja auch eine Begleitung bei der Reise an, die sich um alles kümmert.

Wie gefällt Ihnen die Anlage?

Die Anlage ist wunderschön! Baustil, Zimmer, Restaurant, das sehr gute Essen und die Kultur haben uns begeistert. Wir haben uns dort beide sehr wohlgefühlt. Als wir zuhause davon erzählt haben, hat unsere Tochter sofort gesagt: ‚Mami, geht doch da bald wieder hin!’

Und? Befolgen Sie den Tipp Ihrer Tochter?

Ja, sicher! Die nächste Reise ins Vivo bene Village ist bereits geplant. Wir freuen uns schon sehr darauf. Die Auszeit wird uns beiden guttun. Ich kann mir sehr gut vorstellen, künftig regelmässig zu gehen. Die Entlastung und das Ausbrechen aus dem Alltag sind für mich ein Licht am Horizont.

Interview: Daniel Deicher (5. Februar 2015)